AEW Energie AG investiert CHF 5,9 Mio. in die Hochwassersicherheit der oberen Reusstalebene
Drei der fünf Wehröffnungen des Kraftwerkes Bremgarten-Zufikon (KWBZ) werden umgebaut. Die Umbauarbeiten beginnen am 7. März 2011 und dauern voraussichtlich bis November 2012 an. Die AEW Energie AG, als Kraftwerkseigentümerin, investiert CHF 5,9 Mio. in die Hochwassersicherheit der Wehranlage.
AEW. Die AEW Energie AG, als Betreiberin des Kraftwerkes Bremgarten-Zufikon (KWBZ), investiert rund CHF 5,9 Mio. in die Hochwassersicherheit. Am 7. März 2011 beginnen die Umbauarbeiten, die voraussichtlich bis November 2012 andauern.
Am Kraftwerk werden drei von fünf Wehröffnungen umgebaut. Nach erfolgtem Umbau kann sichergestellt werden, dass auch zukünftig die konzessionierte Wassermenge von 900 m3/Sekunde, bei einem abgesenkten Staupegel auf 378,5 Meter über Meer (m ü.M.), durch das Stauwehr abgeleitet werden kann. Die abfliessende Wassermenge der Reuss wird weiterhin im Gleichgewicht mit der zufliessenden Wassermenge gehalten. Es kommt zu keinem erhöhten Abfluss. Die oberen Überfallklappen bleiben unverändert bestehen. Das angeschwemmte Treibholz wird weiterhin ab der Wehrbrücke mit hydraulischen Greifern entnommen. Um die anfallende Treibholzmenge zu reduzieren, wurde beim neuen CKW Kraftwerk in Malters an der Kleinen Emme eine Holzauffangstation gebaut. Über diese Auffangstation wird zukünftig ein grosser Teil des anfallenden Schwemmholzes aus dem Entlebuch zurückgehalten. Mit dieser Massnahme wird somit die Situation der Unterlieger deutlich verbessert.
Die Energieproduktion des KWBZ bleibt unverändert. Die drei Wehröffnungen werden nacheinander umgebaut. Somit kann das Wehrreglement jederzeit während der Bauzeit eingehalten werden. Die Wehre werden mit den regulären Abschluss-Dammbalken trockengelegt, so dass alle Arbeiten am Beton und Stahl in der
trockenen Baugrube ausgeführt werden und nicht mit dem Reusswasser in Berührung kommen. In die Bauarbeiten kann nur begrenzt eingesehen werden. Das Baumaterial und die Stahlteile werden ab der Zufahrtstrasse Emaus angeliefert.
Der Personenübergang über das Stauwehr wird meistens, mit kleinen Behinderungen, möglich sein. Kurzzeitige Sperrungen werden signalisiert und umgeleitet.
Hintergrundinformation:
In den letzten Jahren, insbesondere 2005 und 2007, waren sehr hohe und sind tendenziell ansteigende Hochwasserabflüsse in der Reuss zu verzeichnen. Im Interesse der Hochwassersicherheit zog das Aargauer Departement Bau, Verkehr und Umwelt und die Landeshydrologie die Umsetzung verschiedener Massnahmen in Betracht. Dazu zählen unter anderem die periodische Ausbaggerung, das Ausleiten der Hochwasserwelle in Rückhaltebecken und die Erhöhung der Dämme.
Eine weitere Massnahme, das Absenken des Staupegels beim Kraftwerk Bremgarten-Zufikon (KWBZ) von 380 m ü.M. auf 378,5 m ü.M., jeweils vor und während der zu erwartenden Hochwasserwelle, wurde bereits umgesetzt. Alle Massnahmen dienen dazu, eine Überflutung der Dämme im Stauraum auch künftig zu bannen.
AEW ENERGIE AG
Elke Piller
Leiterin Unternehmenskommunikation
Weitere Auskünfte:
Oliver Steiger (Axpo AG), T +41 56 269 22 16
Pius Schüepp (AEW Energie AG), T +41 56 648 44 50
Die AEW Energie AG ist ein selbstständiges Unternehmen des Kantons Aargau. Mit der sicheren Stromversorgung leisten wir einen wesentlichen Beitrag zur Standortattraktivität. Dazu engagieren wir uns im Aargau in der Stromproduktion sowie als führende Netzbetreiberin und Stromlieferantin für unsere Kunden. Zudem erbringen wir Dienstleistungen rund um die Energie (Strom und Wärme) und im Bereich der Telekommunikation. Wir sind als Mitglied der Axpo sowohl Aktionärin als auch Geschäftspartnerin.
AEW. Die AEW Energie AG, als Betreiberin des Kraftwerkes Bremgarten-Zufikon (KWBZ), investiert rund CHF 5,9 Mio. in die Hochwassersicherheit. Am 7. März 2011 beginnen die Umbauarbeiten, die voraussichtlich bis November 2012 andauern.
Am Kraftwerk werden drei von fünf Wehröffnungen umgebaut. Nach erfolgtem Umbau kann sichergestellt werden, dass auch zukünftig die konzessionierte Wassermenge von 900 m3/Sekunde, bei einem abgesenkten Staupegel auf 378,5 Meter über Meer (m ü.M.), durch das Stauwehr abgeleitet werden kann. Die abfliessende Wassermenge der Reuss wird weiterhin im Gleichgewicht mit der zufliessenden Wassermenge gehalten. Es kommt zu keinem erhöhten Abfluss. Die oberen Überfallklappen bleiben unverändert bestehen. Das angeschwemmte Treibholz wird weiterhin ab der Wehrbrücke mit hydraulischen Greifern entnommen. Um die anfallende Treibholzmenge zu reduzieren, wurde beim neuen CKW Kraftwerk in Malters an der Kleinen Emme eine Holzauffangstation gebaut. Über diese Auffangstation wird zukünftig ein grosser Teil des anfallenden Schwemmholzes aus dem Entlebuch zurückgehalten. Mit dieser Massnahme wird somit die Situation der Unterlieger deutlich verbessert.
Die Energieproduktion des KWBZ bleibt unverändert. Die drei Wehröffnungen werden nacheinander umgebaut. Somit kann das Wehrreglement jederzeit während der Bauzeit eingehalten werden. Die Wehre werden mit den regulären Abschluss-Dammbalken trockengelegt, so dass alle Arbeiten am Beton und Stahl in der
trockenen Baugrube ausgeführt werden und nicht mit dem Reusswasser in Berührung kommen. In die Bauarbeiten kann nur begrenzt eingesehen werden. Das Baumaterial und die Stahlteile werden ab der Zufahrtstrasse Emaus angeliefert.
Der Personenübergang über das Stauwehr wird meistens, mit kleinen Behinderungen, möglich sein. Kurzzeitige Sperrungen werden signalisiert und umgeleitet.
Hintergrundinformation:
In den letzten Jahren, insbesondere 2005 und 2007, waren sehr hohe und sind tendenziell ansteigende Hochwasserabflüsse in der Reuss zu verzeichnen. Im Interesse der Hochwassersicherheit zog das Aargauer Departement Bau, Verkehr und Umwelt und die Landeshydrologie die Umsetzung verschiedener Massnahmen in Betracht. Dazu zählen unter anderem die periodische Ausbaggerung, das Ausleiten der Hochwasserwelle in Rückhaltebecken und die Erhöhung der Dämme.
Eine weitere Massnahme, das Absenken des Staupegels beim Kraftwerk Bremgarten-Zufikon (KWBZ) von 380 m ü.M. auf 378,5 m ü.M., jeweils vor und während der zu erwartenden Hochwasserwelle, wurde bereits umgesetzt. Alle Massnahmen dienen dazu, eine Überflutung der Dämme im Stauraum auch künftig zu bannen.
AEW ENERGIE AG
Elke Piller
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Weitere Auskünfte:
Oliver Steiger (Axpo AG), T +41 56 269 22 16
Pius Schüepp (AEW Energie AG), T +41 56 648 44 50
Die AEW Energie AG ist ein selbstständiges Unternehmen des Kantons Aargau. Mit der sicheren Stromversorgung leisten wir einen wesentlichen Beitrag zur Standortattraktivität. Dazu engagieren wir uns im Aargau in der Stromproduktion sowie als führende Netzbetreiberin und Stromlieferantin für unsere Kunden. Zudem erbringen wir Dienstleistungen rund um die Energie (Strom und Wärme) und im Bereich der Telekommunikation. Wir sind als Mitglied der Axpo sowohl Aktionärin als auch Geschäftspartnerin.
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Medienmitteilung "AEW Energie AG investiert CHF 5,9 Mio. in die Hochwassersicherheit der oberen Reusstalebene"
(47 kB)
Foto "Kraftwerk Bremgarten-Zufikon", Quelle: AEW Energie AG
(7 MB)
7.3.2011


