1916-1929 1930-1969 1970-1985 1986-1994 1995-2003

1986

Der neue Kreisbetrieb Lenzburg wird am 1. Dezember 1986 bezogen. Mit diesem Gebäude steht dem AEW ein sehr gut eingerichteter Stützpunkt zur Verfügung, der auch verschiedene zentrale Funktionen in Bezug auf Materiallagerung und Arbeitsmitteleinsatz übernimmt.

Das neue, 1987 eingeweihte Kreisbetriebsgebäude des Aargauischen Elektrizitätswerkes in Lenzburg.
Das neue, 1987 eingeweihte Kreisbetriebsgebäude des Aargauischen Elektrizitätswerkes in Lenzburg.
Im Mai 1986 startet die Projektorganisation Regionale und Zentrale Netzleitstelle (RNS / ZNL) für eine RNS Süd am Standort Lenzburg und Nord in Turgi sowie eine ZNL in Aarau.

 

1987

Auf den 1. Januar 1987 erwirbt das Aargauische Elektrizitätswerk sämtliche Aktien des Elektrizitätswerkes Schiffmühle AG, das stillgelegt ist und umgebaut wird.

 

Am 5. März 1987 kann der Neubau des Kreisbetriebes Lenzburg offiziell eingeweiht werden; der anschliessende Tag der offenen Tür stösst in der Region auf ein überaus grosses Echo.

 

Während der langen Kälteperiode im Januar erreicht die Belastung der Werke neue Höchstwerte. In Einzelfällen sind die Betriebsmittel gar voll ausgelastet. Versorgungsprobleme entstehen jedoch nicht.

 

1988

Am 16. Juni 1988 findet im Beisein von Vertretern aus Behörden, Gemeinden, Lieferfirmen und Elektrizitätswerken die Einweihung des umgebauten Werkes Schiffmühle, Turgi, statt. Bau- und maschinentechnische Schwierigkeiten haben zu einer um ca. 3 Monate verspäteten Inbetriebnahme der Anlage geführt.
Die Kraftwerk Augst AG, ein 40/40/20-Partnerwerk des AEW und der Kantone Aargau und Basellandschaft, tritt in die neue Konzession für die Kraftwerk Augst AG ein.

 

1989

In Abstimmung mit dem Stadtrat wird eine Verlegung des Kreisbetriebs Bremgarten in das Areal des Kraftwerkes Bremgarten-Zufikon eingeleitet. Auf der Basis eines Vorprojektes erhält das AEW am 28. März 1989 eine Baubewilligung.

 

Das AEW schliesst mit dem Stadtrat einen Kaufrechtsvertrag über die Abtretung des Kreisbetriebsareals ab.

 

Im Hinblick auf die geplante Zusammenlegung der Kreisbetriebe Turgi und Zurzach wird ein Vorprojekt für einen Neubau auf dem Areal des heutigen Regional-Centers Turgi ausgearbeitet.

 

1990

Beginn des Aufbaus für eine RNS Süd.
01.10.1990 – Gründung Energieberatungsfirma DURENA AG. Das AEW ist mit 20 % beteiligt.

 

1992

Programmgemäss erfolgt im Juli 1992 der Umzug des Kreisbetriebes Bremgarten in das neu erstellte Kreisbetriebsgebäude beim Kraftwerk.

Am 11. November 1992 findet die Einweihung des Kreisbetriebsgebäudes in Bremgarten statt. Die neue Zusammenarbeit mit dem Elektrizitätswerk Muri beim Präsenzdienst verbessert die Einsatzbereitschaft des Kreisbetriebes bei Störungen im oberen Freiamt. Es werden erste Pläne für den Aufbau eines firmeneigenen Glasfasernetzes entworfen.

 

1993

Am 28. Juni 1993 erfolgt der erste Spatenstich für das Kreisbetriebsgebäude Turgi-Zurzach in Untersiggenthal. Das bestehende Gebäude wird abgebrochen und der Weg für den Bau eines neuen AEW-Stützpunktes ist frei.
Regional-Center Turgi
Im selben Jahr erwirbt das AEW die BBC Limmatkraftwerke AG und firmiert sie in AEW Limmatkraftwerke AG um. Die Elektrizitätswerke Schiffmühle AG werden mittels einer Fusion integriert.
Die Regionale Netzleitstelle Süd (RNS) steuert ab ihrer Einweihung am 9. Juni 1993 das Unterwerk Wildegg.

 

1994

Am 2. September 1994 werden die beiden Unterwerke Boniswil und Reinach unter Teilnahme von Gästen aus Politik und Kundenkreisen feierlich eingeweiht.

Der Neubau des Kreisbetriebs Turgi-Zurzach in Untersiggenthal wird am 21. September 1994 übernommen und am 27. Oktober 1994 bezogen.

Die Wehrbrücke des Kraftwerkes Bremgarten-Zufikon muss einer gründlichen Sanierung unterzogen werden. Der undichte Gussasphaltbelag wird durch einen Betonbelag ersetzt, die Geleiseanlage der Rechenreinigungsmaschine wird erneuert und diverse Betonteile werden saniert.

Das Hochwasser vom 19. Mai führt beim Kraftwerk Bremgarten-Zufikon zu einem maximalen Abflusswert von 640 m3/s, was Wehr und Dämme mit abgesenktem Stauspiegel allerdings problemlos bewältigen. Nachdem sich die Wasserstände überall zurückgebildet haben, sind sämtliche wegen des Hochwassers ausgefallenen Transformatorenstationen wieder unter Spannung und in Betrieb, die Versorgung und der Schaltzustand im Netz sind wieder normal.

In den Jahren 1991 bis 1994 wird das Kraftwerk Augst  zeitgleich mit dem Kraftwerk Wyhlen (D)  umfassend erneuert. Damit erhöht sich die Leistung von 18 auf 34 MW und die Jahresproduktion von 125 auf 205 GWh. Für diese respektable Mehrerzeugung von sauberer, umweltfreundlicher Energie war Folgendes notwendig:

  • der Einbau von 7 neuen Maschinengruppen mit entsprechenden baulichen Massnahmen
  • die Anpassung der Einlaufbauwerke
  • der Bau einer neuen Rechenanlage
  • die Austiefung des Unterwasserkanals um 4 Meter
  • der Bau einer Umlenkmole im Unterwasserkanal
  • ein neues Kühlsystem
  • neue Hoch- und Mittelspannungsschaltanlagen
  • neue Transformatoren und Gebäudeinstallationen
  • neue Sicherheits- und Leittechnik

Ende des Jahres erwirbt die AEW von der Gemeinde Leuggern 30 % Beteiligung am Rheinkraftwerk Reckingen.
Links befindet sich das Kraftwerk Wyhlen (D) und rechts das Kraftwerk Augst (CH)
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