AEW Energie AG investiert CHF 5,9 Mio. in die Hochwassersicherheit der oberen Reusstalebene
Am 7. März 2011 begannen die Umbaumassnahmen am Wehr des Kraftwerkes Bremgarten-Zufikon, um die Hochwassersicherheit in der oberen Reusstalebene zu verbessern. Drei von fünf Wehröffnungen werden umgebaut. Die erste Bauetappe, Umbau Wehrfeld 3, ist abgeschlossen. Mit dem Umbau des Wehrfeldes 4 wurde begonnen.
Am 7. März 2011 begannen die Umbaumassnahmen am Wehr des Kraftwerkes Bremgarten-Zufikon. Am Kraftwerk werden drei von fünf Wehröffnungen umgebaut. Die AEW Energie AG, als Betreiberin des Kraftwerkes Bremgarten-Zufikon (KWBZ), investiert rund CHF 5,9 Mio. in die Hochwassersicherheit.
Der Staupegel oberhalb des Kraftwerkes soll vor und während der Hochwasserspitzen um bis zu 1,5 Meter abgesenkt werden. Mit dieser Massnahme wird die Gefahr einer Überflutung der Dämme bei Hochwasser reduziert. Da trotz des temporär abgesenkten Staupegels die konzessionierte maximale Abfluss-Wassermenge von 900 Kubikmeter pro Sekunde durch das Stauwehr zu gewährleisten ist, werden durch die AEW Energie AG drei von insgesamt fünf Wehröffnungen umgebaut. Nach erfolgtem Umbau kann sichergestellt werden, dass auch zukünftig die konzessionierte Wassermenge von 900 Kubikmeter pro Sekunde, bei einem abgesenkten Staupegel auf 378,5 Meter über Meer (m ü.M.), durch das Stauwehr abgeleitet werden kann. Die abfliessende Wassermenge der Reuss wird weiterhin im Gleichgewicht mit der zufliessenden Wassermenge gehalten. Es kommt zu keinem erhöhten Abfluss.
Umbau Wehrfeld 3 ist abgeschlossen
Mit dem Ausbau des alten Segmentschützes begannen im März 2011 die Umbauarbeiten am Wehrfeld 3. Mit Brennschneidgeräten wurde das ca. 13 Meter unter der Wehrbrücke liegende Segment ausgebaut und es wurden grosse Anpassungsarbeiten an der Betonkonstruktion durchgeführt. Dazu musste wochenlang gespitzt, gesägt und mittels Hydro-Jet-Verfahren Beton abgetragen werden. Danach wurden die neu zu bauenden Schützennuten und die Stauwand vor dem neuen Rollschütz armiert und betoniert. Im September 2011 erfolgte die Installation des 40 Tonnen schweren neuen Rollschützes (8,4 Meter breit und 4,5 Meter hoch) mittels zwei grosser Pneukräne.
Nachdem auch die Wehrhydraulik und die Wehrsteuerung im laufenden Betrieb angepasst waren, begannen im Oktober 2011 die Testphase und die Inbetriebnahme des Wehrfeldes 3. Der Abschluss der ersten Etappe nahm mehr Zeit in Anspruch als geplant, da noch kleinere Anpassungen in der Steuerung und der Hydraulik gemacht werden mussten. Im Januar 2012 konnte das Wehrfeld 3 schliesslich erfolgreich in Betrieb genommen werden
2. Etappe der Umbaumassnahmen
Inzwischen sind die Abbrucharbeiten im Wehrfeld 4 im Gange. Im September 2012 werden die Umbauarbeiten im letzten Wehrfeld, dem Wehrfeld 5 beginnen. Mitte 2013 werden die letzten Arbeiten erledigt sein und die erneuerte Wehranlage kann dem ordentlichen Betrieb übergeben werden.
Strom für über 20'000 Haushaltungen
Der Umbau der Wehröffnungen dient dem Hochwasserschutz und hat keinen Einfluss auf die Stromproduktion. Das inzwischen 37-jährige Laufwasserkraftwerk erzeugt rund 106 Mio. Kilowattstunden Strom pro Jahr, das entspricht dem Jahresbedarf von ca. 23 500 Haushalten. Das Kraftwerk wurde in 2011 mit dem Qualitätszeichen «naturemade basic» ausgezeichnet. Der im Kraftwerk produzierte Strom fliesst in die AEW Naturstromprodukte ein.
Am 7. März 2011 begannen die Umbaumassnahmen am Wehr des Kraftwerkes Bremgarten-Zufikon. Am Kraftwerk werden drei von fünf Wehröffnungen umgebaut. Die AEW Energie AG, als Betreiberin des Kraftwerkes Bremgarten-Zufikon (KWBZ), investiert rund CHF 5,9 Mio. in die Hochwassersicherheit.
Der Staupegel oberhalb des Kraftwerkes soll vor und während der Hochwasserspitzen um bis zu 1,5 Meter abgesenkt werden. Mit dieser Massnahme wird die Gefahr einer Überflutung der Dämme bei Hochwasser reduziert. Da trotz des temporär abgesenkten Staupegels die konzessionierte maximale Abfluss-Wassermenge von 900 Kubikmeter pro Sekunde durch das Stauwehr zu gewährleisten ist, werden durch die AEW Energie AG drei von insgesamt fünf Wehröffnungen umgebaut. Nach erfolgtem Umbau kann sichergestellt werden, dass auch zukünftig die konzessionierte Wassermenge von 900 Kubikmeter pro Sekunde, bei einem abgesenkten Staupegel auf 378,5 Meter über Meer (m ü.M.), durch das Stauwehr abgeleitet werden kann. Die abfliessende Wassermenge der Reuss wird weiterhin im Gleichgewicht mit der zufliessenden Wassermenge gehalten. Es kommt zu keinem erhöhten Abfluss.
Umbau Wehrfeld 3 ist abgeschlossen
Mit dem Ausbau des alten Segmentschützes begannen im März 2011 die Umbauarbeiten am Wehrfeld 3. Mit Brennschneidgeräten wurde das ca. 13 Meter unter der Wehrbrücke liegende Segment ausgebaut und es wurden grosse Anpassungsarbeiten an der Betonkonstruktion durchgeführt. Dazu musste wochenlang gespitzt, gesägt und mittels Hydro-Jet-Verfahren Beton abgetragen werden. Danach wurden die neu zu bauenden Schützennuten und die Stauwand vor dem neuen Rollschütz armiert und betoniert. Im September 2011 erfolgte die Installation des 40 Tonnen schweren neuen Rollschützes (8,4 Meter breit und 4,5 Meter hoch) mittels zwei grosser Pneukräne.
Nachdem auch die Wehrhydraulik und die Wehrsteuerung im laufenden Betrieb angepasst waren, begannen im Oktober 2011 die Testphase und die Inbetriebnahme des Wehrfeldes 3. Der Abschluss der ersten Etappe nahm mehr Zeit in Anspruch als geplant, da noch kleinere Anpassungen in der Steuerung und der Hydraulik gemacht werden mussten. Im Januar 2012 konnte das Wehrfeld 3 schliesslich erfolgreich in Betrieb genommen werden
2. Etappe der Umbaumassnahmen
Inzwischen sind die Abbrucharbeiten im Wehrfeld 4 im Gange. Im September 2012 werden die Umbauarbeiten im letzten Wehrfeld, dem Wehrfeld 5 beginnen. Mitte 2013 werden die letzten Arbeiten erledigt sein und die erneuerte Wehranlage kann dem ordentlichen Betrieb übergeben werden.
Strom für über 20'000 Haushaltungen
Der Umbau der Wehröffnungen dient dem Hochwasserschutz und hat keinen Einfluss auf die Stromproduktion. Das inzwischen 37-jährige Laufwasserkraftwerk erzeugt rund 106 Mio. Kilowattstunden Strom pro Jahr, das entspricht dem Jahresbedarf von ca. 23 500 Haushalten. Das Kraftwerk wurde in 2011 mit dem Qualitätszeichen «naturemade basic» ausgezeichnet. Der im Kraftwerk produzierte Strom fliesst in die AEW Naturstromprodukte ein.

AEW ENERGIE AG
Unternehmenskommunikation
Weitere Auskünfte:
Marcel Bieri (AEW Energie AG), T +41 56 648 44 50
Oliver Steiger (Axpo AG), T +41 56 269 22 16
Die AEW Energie AG ist ein selbstständiges Unternehmen des Kantons Aargau. Mit der sicheren Stromversorgung leisten wir einen wesentlichen Beitrag zur Standortattraktivität. Dazu engagieren wir uns im Aargau in der Stromproduktion sowie als führende Netzbetreiberin und Stromlieferantin für unsere Kunden. Zudem erbringen wir Dienstleistungen rund um die Energie (Strom und Wärme) und im Bereich der Telekommunikation. Wir sind als Mitglied der Axpo sowohl Aktionärin als auch Geschäftspartnerin.
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Medienmitteilung "AEW Energie AG investiert CHF 5,9 Mio. in die Hochwassersicherheit der oberen Reusstalebene"
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Foto "Umbauarbeiten am Wehr des AEW Kraftwerkes Bremgarten-Zufikon"
(4 MB)
8.3.2012


