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    Erlebnisbericht - der BMWi3 im AEW E-Carsharing

    "Als begeisterter Elektrovelofahrer faszinieren mich natürlich auch Elektroautos und so ging ich im Juni an die Infoveranstaltung der AEW auf dem Sternenplatz in Dottikon. Noch am selben Abend wurde die kostenlose Kundenkarte beantragt, welche schon am drauffolgenden Dienstag per Post eintraf.

    Da ich schon lange mal ein Elektroauto fahren wollte, war dies die preisgünstige Gelegenheit für eine längere Tagesfahrt in meinem Lieblingsgebiet Zentralschweiz-Glarnerland.

    Mein Ziel war es, innerhalb von 24 Stunden mehrere hundert Kilometer zu fahren und zwar ohne zusätzliche Kosten zu den 65.- Franken Tagespauschale. Ich wollte also nur an Ladestationen nachladen, wo der Strom gratis erhältlich ist. Solche lassen sich im Internet leicht finden. Zudem wollte ich zum Sonnenaufgang am längsten Tag des Jahres auf der Klausenpasshöhe sein.

    So ging es gegen zwei Uhr morgens los Richtung Vierwaldstättersee. Herrlich, die Strassen für sich allein zu haben, während alle am Schlafen sind. Nur das Reifenabrollgeräusch und das leise Summen des Motorcontrollers zu hören, ein Dahingleiten fast wie im Segelflugzeug. Das unheimliche Beschleunigungsvermögen dieses Batterieautos begeisterte mich sofort, sowie auch der Fahrkomfort – kein Kuppeln, kein Schalten, kein plärrender Motor wie in meinem Fiat Punto.

    In Ibach zwischen Schwyz und Brunnen ging es zur Gratisladestation von EWS, obwohl der Akku noch zu gut 70% gefüllt war. Da ich aber den Klausenpass in der Morgendämmerung hochfahren wollte, wurde die verbleibende Zeit zum Laden und Nachschlafen im Auto genutzt.

    Um halb fünf ging’s dann auf der Axenstrasse Richtung Altdorf-Bürglen das Schächental hoch Richtung Klausen. Unglaublich, wie der Wagen auch in den Steigungen abgeht. Auf der menschen- und autoleeren Passhöhe schnell ein Foto geschossen und kurz nach Sonnenaufgang ging‘s runter Richtung Glarus.

    Der E-Carsharing BMW i3 der AEW auf der Passhöhe des Klausen
    Der E-Carsharing BMW i3 der AEW auf der Passhöhe des Klausen

    So, jetzt mal sehen wie das Ding elektrisch bremst und der Motor als Generator arbeitet, um Strom in die Akkus zu laden. Schon nach ein paar Kilometern brauchte ich die mechanische Bremse nicht mehr sondern konnte nur mittels Gaspedal abbremsen, auch vor Spitzkehren.

    Vorausschauend fahren war angesagt, im richtigen Moment das Gaspedal ganz loslassen, dann setzt sofort die volle elektrische Bremskraft und Rekuperation ein, sodass die Spitzkehren ohne zusätzliches Betätigen des Bremspedals gefahren werden können. So lernte ich, dass man eigentlich bei diesem Fahrzeug das Bremspedal nur zum völligen Anhalten oder im Notfall braucht!

    Die Talfahrt nach Linthal hat so viel Strom in die Akkus geladen, dass ich damit bis nach Ziegelbrücke kam – der Ladestand der Batterie war in Ziegelbrücke gleich wie oben auf dem Klausenpass. Das bedeutet, ich bin fast 40 km gratis gefahren. Weiter ging es im beginnenden Morgenverkehr über die Autobahn nach Pfäffikon/SZ-Rothenturm-Sattel retour nach Ibach zum Frühstück und einkaufen im Mythencenter. Diese gut zwei Stunden wurden wieder genutzt, um gratis nachzuladen.

    Danach im "Full Power Modus" Richtung Gotthard, in der Steigung kurz auf 130km/h beschleunigen um zu überholen, einfach der Wahnsinn! Bei Göschenen runter von der Autobahn, die Schöllenen hinauf Richtung Andermatt und Hospental zur Gotthardpasshöhe, wo ich gerade richtig zum Mittagessen ankam.

    Zwischenstopp auf dem Gotthardpass
    Zwischenstopp auf dem Gotthardpass

    Zum "Dessert" gab’s die Talfahrt runter an den Vierwaldstättersee, durch den Seelisbergtunnel nach Emmetten. Nach einem kurzen Gleitschirmflug vom Niederbauen lockte der See zum Baden und wieder wurde die Zeit genutzt, um den Akku zu laden.

    Nun, mit 100% gefüllten Akkus, fuhr ich weiter nach Amden ob dem Walensee. Abendessen auf dem Segelflugplatz Schänis , während der BMW i3 bei einer in der Nähe liegenden Gratisladestation mittels des im Wagen liegenden, meterlangen Kabels angeschlossen wurde. Ein Nachladen wäre nicht unbedingt nötig gewesen, da die Restreichweite mehr als 30km grösser war als die Distanz Schänis - Dottikon.

    Die Heimfahrt nach Dottikon erfolgte mit konstanten 120km/h. Die Restreichweitenangaben stimmen sehr genau. Vor Rückgabe des Fahrzeuges bin ich noch bei uns in der Gegend herumgefahren bis auf eine Restreichweiteangabe von 15km."

    Fazit

    "Für mich bietet dieses Stromauto ein ganz neues Fahrgefühl und Fahrkomfort, ich bin noch nie 600 km an einem Tag gefahren und habe mich am Abend trotzdem so fit gefühlt! Obwohl dieses Fahrzeug wahrscheinlich eher für den Stadtverkehr und weniger für Langstrecken konzipiert ist, hat es mir an diesem Tag bewiesen, dass durchaus auch längere Ausfahrten machbar sind!

    Dazu kommt die kostengünstige Tagespauschale. Hätte ich diese Tour mit meinem alten Fiat Punto gemacht, wären nur schon Benzinkosten von beinahe 60.- Franken entstanden. Der Werbeslogan von BMW "aus Freude am Fahren" trifft bei diesem Elektroflitzer in jedem Fall zu."

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      Dieser Text und die Fotos wurden uns von einem Kunden aus Dottikon zur Verfügung gestellt (Name ist der AEW bekannt).

      Herzlichen Dank für den spannenden Erlebnisbericht!