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    Nachhaltigkeit zum Stapeln

    Arian Rohs, AEW Energie AG, und Carsten Diekmann, Georg Utz AG (v.l.), an der Stromtankstelle auf dem Firmenparkplatz

     

    Bei der Georg Utz AG in Bremgarten sind Nachhaltigkeit und CO2-Reduktion ein wichtiger Teil der Firmenphilosophie. So setzt das Unternehmen auf Mehrwegkreisläufe, Ressourcenschonung und Energieeffizienz.

    Wer kennt sie nicht, die grauen stapelbaren RAKO-Aufbewahrungsboxen. Hergestellt werden sie von der Georg Utz AG im schönen Bremgarten. Das 1947 gegründete Familienunternehmen hat sich auf Behälter und Paletten aus Kunststoff für die Mehrweg-Logistik spezialisiert.

    Mehrweg in reinster Form
    Der Mehrwegkreislauf ist der grundlegende Gedanke der Georg Utz AG. «Wir möchten unsere Qualitätsprodukte möglichst lange im Lauf halten. Dies ist eine klare Anforderung unserer Kunden», sagt Geschäftsführer Carsten Diekmann. Eine eigene Konstruktions- und Entwicklungsabteilung sowie moderne Produktionsanlagen sorgen für die Qualität und Langlebigkeit der Produkte. Und selbst nach Ablauf ihrer Lebensdauer werden sie wiederverwendet: Das Unternehmen nimmt alle Paletten und Behälter wieder zurück, zermahlt sie und verwendet das Mahlgut zur Herstellung neuer Produkte – dies bereits seit über 30 Jahren. Auch hochwertigen und zertifizierten Sekundärrohstoffen, die nicht aus Utz-Produkten stammen, gibt das Unternehmen ein zweites Leben: Jedes Jahr stellt die Georg Utz AG unter anderem aus Kunststoff-Flaschenverschlüssen neue Behälter und Paletten her. «So steht zum Beispiel das UIC-Label für Utz Industrial Compound und garantiert, dass nur hochwertige Rohstoffe zum Einsatz kommen», so Diekmann. «Durch UIC reduzieren wir unseren CO2-Fussabdruck um ca. 50 Prozent. Sie sehen: Life in plastic, it's fantastic.»

    Strom aus Wasserkraft, Wärme aus der Produktion
    Dass die Georg Utz AG bei Strom auf 100 Prozent Wasserkraft setzt, ist nur logisch. «Wir sind seit vielen Jahren Kunde der AEW Energie AG und schätzen die partnerschaftliche Zusammenarbeit», sagt Carsten Diekmann. Um den Energieverbrauch zu senken, wird zudem seit rund 25 Jahren die Abwärme der Spritzgussmaschinen für die Beheizung des Betriebsgebäudes und Brauchwassers genutzt. Eine 2011 in Betrieb genommene Wärmepumpe konnte den Heizölverbrauch um weitere 80 Prozent senken. Und ein neues Projekt ist in der Pipeline. «Wir hoffen, die Abwärme ins Fernwärmenetz der AEW einspeisen zu können», berichtet der Geschäftsführer. «Momentan finden Messungen statt, die Entscheidung wird in Kürze fallen.» 

    Stromtankstelle? Aber klar!

    Herr Diekmann, seit Anfang 2018 gibt es eine Stromtankstelle mit zwei Ladestationen auf dem Firmenparkplatz. Wie kam es dazu?
    Im Zuge der Stromvertragsverhandlungen hat die AEW uns gefragt, ob wir bereit wären, zwei Parkflächen für das Laden von E-Autos bereitzustellen. Für uns eine Selbstverständlichkeit. Schliesslich fühlen wir uns als Unternehmen der Nachhaltigkeit verpflichtet und mögen solche Gemeinschaftsprojekte, die auch der Öffentlichkeit zugutekommen.

    Wie wird die Lademöglichkeit angenommen?

    Wir haben die Ladesäule bewusst an einem gut zugänglichen Platz installiert. Vor allem an Wochenenden sieht man immer öfter Fahrzeuge, die hier mit Strom aufgeladen werden.

    Haben Sie im Bereich E-Mobilität weitere Pläne?
    Wenn der Bedarf da ist, sind wir bereit, eine weitere Ladesäule zu installieren. Ausserdem überlegen wir, unsere Pool-Fahrzeuge nach und nach durch Elektroautos zu ersetzen. E-Mobilität ist ein Bereich, der sich entwickeln wird, es ist nur noch eine Frage der Zeit.

    www.utzgroup.com

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      60 000 Tonnen

      Kunststoff werden pro Jahr in der gesamten
      Utz Gruppe verarbeitet. Das entspricht der Masse von sechs Eiffeltürmen.  

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