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Dranbleiben- auf dem Rasen und im Büro

Der sechzehnjährige Liam Isler steht im ersten Lehrjahr seines Sport- KV bei der AEW und spielt im Nachwuchs des FC Aarau. Wie er Ausbildung und Fussball unter einen Hut bringt, erzählt er im Gespräch.

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Wie sieht deine typische Woche zwischen Training, Berufsschule und Arbeit aus? 

Am Montag und Dienstag habe ich Berufsschule, meine Mannschaftskollegen und ich gehen in die Sportklasse. Am Mittwoch, Donnerstag und Freitag arbeite ich im Büro. Insgesamt haben wir sechs Trainings pro Woche: Abends sind die Mannschaftstrainings, am Vormittag Technik oder individuelle Trainingseinheiten. Am Samstag spielen wir und am Sonntag ist Regenerationstag. 

Wie schwierig ist es, alles unter einen Hut zu bringen? Hast du auch mal frei? 

Wenn ich abends nach dem Training erst gegen neun nach Hause komme und danach noch für die Schule lernen muss, ist mein Tag schon ziemlich voll. Aber das nehme ich gerne in Kauf. Ich weiss, wofür ich es mache: Ich möchte meine Ausbildung erfolgreich abschliessen und gleichzeitig meinen Traum vom Profifussball verfolgen. Diese Doppelbelastung gehört für mich dazu. 

Wie unterstützt dich die AEW dabei, Sport und Ausbildung zu vereinbaren? 

Die AEW ist vor allem bezüglich Arbeitszeit sehr kulant: Die Morgentrainings zählen zum Beispiel als Arbeitszeit, das ist natürlich super. Das ist bei anderen Betrieben nicht so – dafür ist dort dann vielleicht das Trainingslager geschenkt. Insgesamt bin ich sicher etwas weniger im Büro als andere KV-Lernende. Allerdings ist mein Arbeitstag deswegen nicht kürzer. 

Auch der FC Aarau muss mitziehen – wie flexibel zeigt sich der Verein, wenn du z. B. für eine Prüfung lernen musst?

Da muss ich mich selbst organisieren. Mit der Sportlehre ist das aber gut machbar. Wichtig ist, regelmässig an allen Trainings teilzunehmen, damit ich auf dem Platz Leistung bringe. Falls es wegen einer Prüfung mal eine Anpassung braucht und ich frühzeitig kommuniziere, finde ich mit dem Verein immer eine Lösung. 

Was hast du in der Lehre gelernt, das dir auch auf dem Fussballplatz hilft – und umgekehrt? 

Ich finde, ich bin selbstständiger geworden in der Lehre. Ich vertraue mehr auf mich selber und meine Entscheidungen, was mir auch auf dem Fussballplatz hilft. Umgekehrt wird beim FC Aarau neben der Disziplin auch sehr auf gute Umgangsformen geachtet, was mir in der Arbeitswelt zugutekommt.

Auf welche Erfolge bist du besonders stolz – beruflich wie sportlich? 

Berufliche Erfolge kann ich noch nicht viele vorweisen. Aber ich bin natürlich stolz darauf, dass ich als einer der ersten Sportlernenden die Ausbildung bei der AEW absolvieren darf. Auf sportlicher Ebene durfte ich zweimal an einem Trainingslager der U16 Nationalmannschaft teilnehmen, das war cool. Es ist interessant, in der Nationalmannschaft mit Spielern zusammenzuspielen, die in der Liga meine Gegner sind. 

Wenn du anderen jungen Sportlerinnen und Sportlern einen Tipp geben könntest, was würdest du ihnen raten? 

Unbedingt frühzeitig mit der Suche nach einer geeigneten Lehrstelle anfangen, denn eine Sportlehre macht wirklich vieles einfacher. Ich fühle mich jedenfalls bei der AEW sehr gut aufgehoben. Ansonsten… genug schlafen und einfach dranbleiben!

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Das ist Liam Isler

Team: FC Aarau U17
Position: zentrales Mittelfeld
Stammverein: FC Wohlen
Wohnort: Bremgarten
Familie: Eltern, eine grosse Schwester und ein kleiner Bruder
Interessen / Hobbys: etwas mit Freunden unternehmen, Kochen

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